Donnerstag, 23. Juni 2016

Endlich


Der kühle, total verregnete Frühsommer ist vorbei und auch am kalten Vogelsberg hat die Rosenpracht begonnen. 

Die Bilder dürfen für sich sprechen!   















 
 


Samstag, 9. April 2016

Eine Nacht.....



Liegt da immer noch der Herbstschnitt? Nein! Aber soviel Frühjahrsschnitt gibt es doch nicht...

Das ist das Ergebnis einer Nacht - aber wir hatten doch solch einen milden Winter...! Den hatte ich in Lauterbach auch, nur am 22. Januar hatten wir morgens minus 18°C in Lauterbach, dann waren es in Wallenrod vielleicht -22°C. Solch eine Temperatur stecken meine Rosen leicht weg, aber nicht, wenn es 24 Stunden vorher noch über Null war, und das wochenlang!
  
Die Rosen hatten keinerlei Gelegenheit Frostschutz zu bilden und in die Zellen einzulagern. Sie standen schon gut im Saft. Bei vielen Sorten schwollen bereits die Knospen. Die Folgen dieses Temperatursturzes für eine Nacht liegen jetzt in dem Haufen mit Rosenschnitt:
Meine letzten 3 Austin-Rosen, alle Moschatas und Noisettes, sowie Souvenir de la Malmaison und Edith de Murat mussten bodengleich abgeschnitten werden, ebenso viele Rambler: The Garland, Chevy Chase, Indica Grimpant, Félicité Perpétué, Francis E. Lester. Bei anderen war nur ein Rückschnitt um etwa 30% erforderlich. Himmelsauge, Gilda, Ghislaine de Féligonde, Adélaïde d'Orléans haben nichts abbekommen, ebenso alle Historischen Strauchrosen, wie Albas, Gallicas, Centifolien und Damascena. Die meisten Remontants bekommen einen etwas stärkeren Rückschnitt, ebenso die Bourbons.  

 Da hätte und hat auch kein Einpacken in Vlies geholfen, denn das schützt nur gegen Austrocknen bei Dauerfrost, durch Wintersonne und trockenen Wind.
 
Es wird also einige Tausend Blüten weniger geben - ein richtiger Winter wäre mir lieber gewesen!


Freitag, 18. März 2016

Sensationelle Rosen


Da der milde Winter nicht aufhören will und nächtliche Bodenfröste mich nicht in den Garten locken, möchte ich ein wenig im Archiv graben und Euch einige Rosen zeigen, die man kaum für möglich hält.


  Kaum zu glauben, aber diese Rose wächst in Finnland, 
nur 260 km südlich vom Polarkreis!
Fundrose "Leskelä"
 
Und da klagen wir hier über Rosenverluste im Winter - wir haben dann wohl die verkehrten Rosen!





Für sie braucht man es allerdings etwas wärmer. Diese vermutlich größte Rose der Welt wächst in Tombstone, Arizona, an der Grenze zu Mexiko. Stammumfang 2,5 m!


Und hier ihre gelbe Schwester, 'Lady Banks Yellow', eine Aufnahme von der Krim.

 Beide Rosen stammen von der nördlichen Seite des Himalayas und wachsen dort in Höhen von über 1.500 m. Da sollte man eigentlich denken, sie sind frosthart .... Aber wenn ihr auf einen Globus schaut, dann seht ihr, dass das der gleiche Breitengrad wie Nordafrika ist - daher das subtropische Klima in den südlichen Provinzen Chinas!

Aber auch bei uns wachsen ja sehr üppige Rambler, wie z.B. Bobby James:


Am Sonntag um 5:30 ist Frühlingsanfang - ich hoffe, der Frühling weiß das auch!
 

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnacht!


Weiße Weihnacht im Rosengarten kann ich in diesem Jahr nur aus dem Archiv bieten! 


 
Vielleicht gibt es ja 2016 wieder "Schneerosen" - ansonsten kann der Winter gern ausfallen!

Ich wünsche allen Lesern und Rosenfreunden frohe Weihnachten und ein rosenreiches Neues Jahr!
 

Donnerstag, 26. November 2015

Lauterbach - 450 Jahre Rosengeschichte



In meinem Rosengarten in Lauterbach-Wallenrod stehen fast nur Historische Rosen - das weiß der geneigte Leser natürlich. Es sind inzwischen ca. 375 verschiedene. Dazu gehören auch viele Rosen, die ich in  Lauterbach und Umgebung gesammelt habe.


Die "Bahndammrose"
   
Sie empfängt im Juni jeden, der von der Autobahn zum Sightseeing nach Lauterbach kommt. Ihn erwarten hübsche Fachwerkhäuser, drei Schlösser, ein Museum und der Lauterbacher Strolch, der seit vielen Jahren seinen verlorenen Strumpf sucht. Aber eine Rosenstadt mit einer langen Geschichte?

Ach ja, überall seht ihr diese Rose auf öffentlichen Beeten:
  
  
Aber das ist doch eine Moderne, die 'Lauterrose'... Wo kann man denn nun die 450-jährige Rosengeschichte sehen und wo ist sie geblieben?
   
Neugierig geworden?
Dann klickt bitte hier, denn es ist eine lange Geschichte mit vielen Bildern:
  
  
 Ich hoffe, diese Rosengeschichte gefällt Euch und nächstes Jahr im Juni heißt es dann: 
"Auf nach Lauterbach." 
Denn es lohnt sich!
 

Mittwoch, 11. November 2015

Laubenpiepers Heim


Im Sommer wunderte ich mich immer über  kleine Vögel, die aus den Rosenbüschen kamen - Grasmücken könnten es gewesen sein. Ein Nest konnte ich aber nicht entdecken! Auch beim Herbstschnitt nicht.


Erst gestern, beim Ausgraben eines Ausläufers von 'Tuscany superb' war es plötzlich da! Perfekt gebaut und sicher unter Blättern versteckt - erst seit diese gefallen sind, ist es zu sehen.